Nady Planzer Feller Hairbalancing & Coaching · Gersau

Haarsprechstunde / Haarwuchsberatung / Haarprobleme

Leidest Du unter Haar- und Kopfhautproblemen wie Haarausfall, Schuppen, fettiger oder trockener Kopfhaut?
In meiner Haarsprechstunde nehme ich mir Zeit für Dich und eine ganzheitliche Aufarbeitung Deiner Situation.
Mithilfe einer Kopfhaut-Analyse mit Digital-Mikroskop betrachten wir Deine Kopfhaut und Haarstruktur detailliert. So erkenne ich frühzeitig Belastungen, Entzündungszeichen, Verhornungsstörungen oder eine verminderte Durchblutung.

Auf dieser Basis zeige ich Dir auf:

  • welche Pflegeprodukte für Dich sinnvoll sind
  • welche Massnahmen Dich unterstützen können
  • ob Nahrungsergänzungen hilfreich sind
  • welche inneren Ursachen berücksichtigt werden sollten

Je nach Problematik ziehe ich auf Dein Verlangen meinen Partner, den Naturarzt Urs Feller, hinzu.
Doppeltermine können direkt über mich gebucht werden.

Gesundes Haar wächst aus einem gesunden System

⚡️ Haar ist kein lebenswichtiges Gewebe. Deshalb opfert es Dein Körper als Erstes, um lebenswichtige Organe zu schützen. Veränderungen in der Haarstruktur sind oft das früheste Anzeichen für einen Nährstoffmangel.

Haarprobleme ganzheitlich verstehen und natürlich behandeln

Deine Haare sind mehr als ein ästhetisches Merkmal – sie spiegeln Vitalität, Stoffwechsel, hormonelle Balance und innere Stabilität wider.
In der Naturheilkunde werden Haar- und Kopfhautprobleme nicht isoliert betrachtet, sondern als Ausdruck eines Regulations-Ungleichgewichtes im Körper.

Schuppen / Schuppenflechte – wenn die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät

Die Haut ist unser Verbindungsglied zur Umwelt – und gleichzeitig unsere Grenze zur Umwelt.
Auf seelischer Ebene kann es um Abgrenzung, innere Spannung oder unterdrückte Themen gehen.

Schuppen entstehen häufig durch eine Störung des Kopfhaut-Mikrobioms. Eine Überbesiedelung mit Hefepilzen, Übersäuerung, Stress, hormonelle Schwankungen oder eine geschwächte Hautbarriere können beteiligt sein. Schuppen, oft verbunden mit langsam wachsendem Haar, können auf Zink-Mangel hinweisen. Zink ist entscheidend für die Proteinsynthese und Zellteilung – also buchstäblich für den Aufbau des Haares. Es sorgt zudem dafür, dass die Talgdrüsen der Haarfollikel funktionieren.

Vorsicht bei Schuppen: Es gibt echte Schuppen und falsche Schuppen. Falsche Schuppen entstehen durch falsche Haarpflege und lassen sich wegpusten, während echte Schuppen an den Haaren kleben bleiben. Die meisten denken, sie hätten Schuppen, dabei handelt es sich um Reste von chemischen Shampoos, die nicht auf die Mikrobiologie des Kopfes passen. Schuppenflechte ist eine vermehrte Zellteilung und entsteht meist durch Übersäuerung, durch ein gestörtes Mikrobiom (Darmmilieu) und ein fehlgeleitetes Immunsystem.

Normale Kopfschuppen – seborrhoische Dermatitis (meist fein, weisslich oder gelblich, lösen sich leicht ab)
treten besonders in kalten, trockenen Monaten auf, verursacht durch trockene oder fettige Kopfhaut sowie untaugliche Pflege- und Stylingprodukte.

Kopfhaut-Psoriasis (Schuppenflechte – scharf begrenzte, verdickte, meist gerötete Hautareale mit silbrig glänzenden Schuppen, die an der Haut haften)
chronische Autoimmunerkrankung, oft begleitet von Juckreiz; kann panzerartige Krusten bilden, wenn die Herde grossflächig sind; zeigt sich oft an stecknadelkopfartigen Punkten auf den Fingernägeln. Hier hilft eine naturheilkundige Analyse und Behandlung.

Pilzflechte (Kopfhaut riecht, schuppige entzündete Stellen, oft mit Haarbruch und kahlen Stellen)
Hier hilft eine naturheilkundige Analyse und Behandlung mit natürlichem Antimykotikum und Darmsanierung.

Ganzheitliche Therapieansätze bei Schuppen:

  • Regulation der Darmflora
  • entzündungshemmende basische Ernährung
  • Omega-3-Fettsäuren
  • milde, hautfreundliche Basen-Haarpflege
  • Stressreduktion / Bewusstmachen von Blockaden
  • Kopfhautmassagen zur Durchblutungsförderung (Haare bürsten)
  • Olivenöl gemischt mit einigen Tropfen Lorbeeröl und Teebaumöl auf die Kopfhaut auftragen
  • bei Schuppenflechte unbedingt auf die Ernährung achten und auf Weizen, Kuh-Milchprodukte und Zucker verzichten
Haarspliss und Haarbruch – Zeichen struktureller Schwächung

Vor allem Frauen mit langen Haaren leiden unter Spliss. Von Spliss spricht man, wenn die Haarspitzen gespalten sind. Brüchiges Haar entsteht durch äussere Belastung wie Hitze oder chemische Behandlungen. Haarspliss weist auf Mangelerscheinungen hin, meist im Mineral- und Vitaminstoffhaushalt (Zink, Biotin, Bor, Silizium, Eisen). Symbolisch zeigt sich oft Überforderung oder „Zerrissenheit“.

Naturheilkundig bewährt haben sich bei Spliss:

  • Silizium und/oder Hirseextrakte
  • Antioxidantien
  • Reduktion von Hitze- und Chemiebelastung
  • Zuführung von fehlenden Mineralstoffen
  • Ernährungsumstellung
  • Stressreduktion
Trockene, stumpfe oder kraftlose Haare – Mangelerscheinungen

Trockene Haare sind in der Regel das Resultat von Dehydration, schlechter Ernährung und den falschen Haarpflegeprodukten. Trockene Haare sind oft die Vorstufe von Haarspliss. Oft reicht es auch schon aus, mehr zu trinken (mindestens 2 Liter Wasser pro Tag). Dadurch wird der Haut und den Haaren mehr Feuchtigkeit zugeführt.

Sprödes Haar weist auch auf Magnesium-Mangel hin. Magnesium reguliert die Kalziumkanäle in den Haarfollikeln. Bei einem Mangel lagert sich Kalzium im Weichgewebe ab, was zu einem spröden, verkalkten Haarschaft führt.

Häufig liegt bei trockenem Haar auch ein Mangel an essenziellen Fettsäuren, Eisen oder Vitamin D vor. Auch hormonelle Veränderungen (z. B. in den Wechseljahren) spielen eine Rolle. Auf emotionaler Ebene kann Trockenheit auch für Erschöpfung oder „Ausgebranntsein“ stehen.

Ganzheitliche Unterstützung bei trockenem, stumpfem, kraftlosem Haar:

  • Omega-3-Fettsäuren einnehmen
  • Nachtkerzenöl einnehmen
  • Darmflora-Aufbau
  • leberunterstützende Bitterstoffe
  • Anregung der Nierenfunktion
  • Schilddrüsen-Kontrolle und -Regulation
  • Anwendung von Sprays z. B. mit Aloe vera oder Haar-Cremen mit Ziegenmilch, die trockenes Haar befeuchten
  • Kopfhaut- und Haarpackungen mit Olivenöl und wenigen Tropfen ätherischem Basilikumöl
  • Haare bürsten, um Talg in die Haarspitzen zu verteilen
Fettige Haare – Überproduktion der Talgdrüsen

Häufig stehen Blutzuckerschwankungen, Stress oder hormonelle Einflüsse im Hintergrund. Oft steckt Angst dahinter, im Leben zu kurz zu kommen. Manchmal zeigt sich hier auch ein inneres „Zuviel“ oder das Gefühl, nicht genug zu bekommen. Der Körper arbeitet auf Hochtouren – genauso wie der Mensch. Fettige Haare sollten nicht zu häufig gewaschen werden, um die Talgdrüsen nicht noch mehr anzuregen.

Bewährte naturheilkundige Massnahmen bei fettigem Haar:

  • Stabilisierung des Blutzuckers
  • Schilddrüsen-Kontrolle und -Regulation
  • Zink
  • Bitterstoffe
  • mildes Basen-Shampoo, Haarwasch-Zyklus ausdehnen
  • Kopfhautspülungen mit Rosmarin oder Salbei
  • Trockenshampoo von Sanoll
Haarausfall – Übersäuerung

Haarausfall hat viele mögliche Ursachen. Dazu gehören u. a.:

  • Eisen- und Ferritinmangel
  • Vitamin-D-Mangel
  • Schilddrüsenstörungen
  • hormonelle Umstellungen
  • Übersäuerung
  • chronischer psychischer Stress
  • schwerer körperlicher Stress (Entzündung/Infektion/hohes Fieber/Operation/starker Gewichtsverlust: Haarverlust tritt 2-3 Mt. nach dem auslösenden Ereignis ein)
  • Autoimmunprozesse wie bei Alopecia areata
  • Giftstoffbelastung

Psychisch kann Haarausfall mit Verlustängsten oder Kontrollthemen verbunden sein.

Übermässiger Haarausfall und Ausdünnung weisen oft auch auf einen Eisen-Mangel hin. Wenn der Ferritinspiegel sinkt, priorisiert der Körper die Sauerstoffversorgung lebenswichtiger Organe gegenüber den Haarfollikeln – wodurch diese vom „Wachstumsstadium“ in die „Ruhephase“ versetzt werden.

Auch ein Mangel an Vitamin D führt zu „Stagnation“ der Haarfollikel. In den Haarfollikeln befinden sich Vitamin-D-Rezeptoren. Forschungsergebnisse bringen einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel mit kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) und geringer Haardichte in Verbindung. Vitamin D unterstützt den Übergang der Follikel von der Ruhephase in die Wachstumsphase.

Naturheilkundige Therapie bei Haarausfall:

  • Diagnostik mit WellAnalyse, Test des Vitamin-D-Status beim Naturarzt Urs Feller
  • homöopathische Begleitbehandlung
  • Schilddrüsen-Kontrolle und -Regulation
  • Mikronährstoffoptimierung (Ferritin/B12/Folsäure/Vitamin D/Zink), Ernährungsumstellung
  • basische Kopfhaut- und Haarpflege
  • Darm-Sanierung
  • basische Ernährung mit viel Gemüse und Salaten
  • Stressregulation
  • Kopfhautdurchblutung fördern: z. B. unser Haar-Elixier (im Shop erhältlich), Rosmarinöl, Jojobaöl oder Kokosöl auf die Kopfhaut auftragen und 2 h einwirken lassen, sowie Haare bürsten mit einer Kopfhautbürste
  • Brennnessel als Tee oder Suppe regt den Haarwuchs an
  • 50 g Salbei fein schneiden, in ½ L kaltem Wasser ansetzen, zugedeckt 15 Minuten auf kleiner Flamme kochen, durch ein Sieb abseihen und in ein Glas füllen. Täglich mit dem Kräuterhaarwasser die Kopfhaut massieren.
Entzündliche Kopfhauterkrankungen – Immunsystem

Chronische Entzündungen wie bei Psoriasis der Kopfhaut erfordern eine umfassende Betrachtung des Immunsystems durch eine naturheilkundige Fachperson.

Begleitend bewährt bei entzündlicher Kopfhaut:

  • Omega-3-Fettsäuren
  • entzündungsmodulierende Ernährung
  • Darmregulation
  • Stressreduktion
Elektrisch aufgeladene Haare – Spannung

Neben trockener Luft kann auch eine erhöhte innere Anspannung im Körper durch Stress/Überforderung eine Rolle spielen. Erleichterung bringt die Aufdeckung der Dinge, die uns unter Druck setzen.

Hilfreich bei elektrisch aufgeladenen Haaren sind:

  • Autogenes Training
  • Yoga oder Meditation
  • Magnesium
  • Erdung (z. B. barfuss gehen)
  • feuchtigkeitsspendende Haarpflege
Kraftloses, stumpfes Haar – fehlende Energie

Stumpfes, kraftloses Haar kann auf reduzierte Zellenergie, Nährstoffmangel oder chronische Belastung hinweisen. Manchmal zeigt sich hier auch eine innere Erschöpfung oder fehlende Lebensfreude. Wir resignieren, weil wir gegen unsere innere Überzeugung leben müssen.
Wird unser Geist von dieser inneren Überzeugung befreit, sind auch unsere Haare wieder standhaft.
Eine ganzheitliche Begleitung kann Dich unterstützen, wieder in Deine Kraft zu kommen: negative Programme in uns sowie negative Gedanken verändern; wenn nötig, therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.

Feine Haare – feiner Mensch

Feine Haare sind meist von hochwertiger Qualität wie Seide. Meist gefällt solchen Menschen auch nur, was qualitativ hochwertig ist. Menschen mit feinem Haar sind sensibel und kreativ.
Hier gilt es, das Haar so anzunehmen, wie es ist, und dabei die besondere Qualität anzuerkennen.

Borstige Haare

Borstige Haare finden sich bei robusten Menschen, die meist etwas eigen und widerspenstig sind.
Hier hilft, dem Fluss des Lebens zu vertrauen.

Trockenes, stumpfes und widerspenstiges Haar kann auch auf Protein-Mangel hinweisen. Dein Haarschaft besteht zu über 90 % aus Protein. Ohne ausreichend vollständiges Protein rationiert der Körper die Versorgung – was zu schwachen, porösen, brüchigen und borstigen Haarsträhnen führt.

Graue Haare – natürlicher Prozess

Graue Haare entstehen durch den Rückgang der Pigmentbildung im Haarfollikel.
Psychisch stehen graue Haare für den Blick in die Vergangenheit sowie Ängste und Sorgen, die uns belasten.

Graues Haar entsteht, wenn die Zahl der Melanozyten-Stammzellen in der Haut abnimmt. Biochemisch betrachtet setzt der Körper zu viel Wasserstoffperoxid frei, was das Haar regelrecht ausbleicht. Graues Haar ist also ausgebleichtes Haar. Meistens ist frühzeitiges Ergrauen eine Frage der Lebensweise. Ursachen dafür sind Übersäuerung, Mineralstoff-Mangel und oxidativer Stress.

Wir können auch innerhalb kurzer Zeit grau werden, wenn wir z. B. extreme physische und psychische Stress-Situationen erleben (z. B. Schock, eine schwere Krankheit). Die ausgeschwitzten Stress-Säuren verteilen sich im Körper und entmineralisieren das Haar. Die ätzende Säure entfärbt das Haar regelrecht. Wir Frauen haben übrigens einen Vorteil gegenüber den Männern: Dank der Menstruation können wir Frauen uns monatlich reinigen und damit entgiften und entsäuern. Wir Frauen leben darum im Durchschnitt auch 7 Jahre länger als Männer. Sobald bei der Frau die Menstruation ausbleibt, kann sie auch keine Säuren mehr über die monatliche Blutung ausscheiden. Sind wir Frauen in den Wechseljahren, kann der veränderte Hormonhaushalt zu trockenem Haar und Haarausfall führen; die Haare ergrauen jetzt noch schneller.

Oft wird graues Haar auch gelblich. Dieses häufige Phänomen ist auf den Abbau der Aminosäure Tryptophan zurückzuführen. Dabei geben die Produkte dieses Abbaus die gelbliche Farbe ans Haar ab. Die Ursachen für Gelbstich im Haar sind oxidativer Stress, Sonnen-Exposition, Umweltverschmutzung und Wasser (Härtegrad und Mineralienkonzentration). Gegen Gelbstich hilft eine naturheilkundige Behandlung, Wasservitalisierung – und ganz einfach und schnell meine Pflegespülung von Sanoll mit dem natürlichen Farbstoff Indigo, der unerwünschte Gelb-/Goldstiche im Haar sofort neutralisiert.

Hier hilft es, Ursachen für Ängste und Sorgen aufzudecken, einengende Haltungen zu verändern, Altes loszulassen – und Stressreduktion.

Naturheilkundig kannst Du unterstützen durch:

  • antioxidantienreiche basische Ernährung
  • B-Vitamine
  • Entgiften mit Klinoptilolith-Zeolith
Glatzenbildung

Die Haarwurzel produziert kein Haar bzw. kein verhorntes Eiweiss mehr und stirbt langsam ab. Wenn Haarwurzeln über längere Zeit geschwächt sind, kann die Haarproduktion nachlassen.
Haarausfall ist die Folge von Übersäuerung im Körper, von Mineralstoffdefizit und von meist psychischer Anspannung bzw. Stress. Der Haarboden, die Kopfhaut, ist verspannt und ohne Nährstoffe.

Mögliche Faktoren:

  • Mineralstoffdefizite
  • hormonelle Dysbalance
  • chronischer Stress
  • Durchblutungsstörungen der Kopfhaut

Eine frühzeitige ganzheitliche Begleitung ist hier besonders wichtig.